Die Kastanienklasse geht auf Reisen

Juhu! Endlich ist der Tag da. Es ist 8.00 Uhr, wir treffen uns im Klassenzimmer, die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Wir gehen zum Bus. Als erstes ist der Bus von der Ahornklasse da. Dann ist unser knallroter Bus gekommen. Wir stiegen in den Bus ein. Maja, unsere Klassenlehrerin, und Ingrid, eine Schulbegleitung, sind hinterhergefahren. Als wir ankamen, warteten schon Bertram und Christoph auf uns. Wir haben unsere Betten bezogen.
Danach gingen wir zum Gemeinschaftsraum und machten Brotzeit. Eine halbe Stunde danach gab es Mittagessen. Wir hatten eine Stunde Mittagsruhe, danach sind wir wandern gegangen. Wir haben am Inn die erste Pause gemacht, später gingen wir zum Spielplatz und haben dort lange gespielt.
Als wir durch den Wald gingen, suchten wir Stöcke fürs Lagerfeuer. Danach haben wir uns verlaufen, fanden den richtigen Weg dann aber doch und warfen noch die Postkarten für unsere Eltern in den Briefkasten. Zuhause angekommen, machten wir eine kurze Pause.
Bertram bereitete ein Lagerfeuer vor, wir durften es anzünden. Dort backten wir Stockbrote, es wurde später und später. Dann haben wir geduscht und sind ins Bett gegangen.
Am nächsten Tag gab es Frühstück. Dann haben wir Zauberstäbe und „Computer“ (Himmel und Hölle) gebastelt und für die Vorstellung geprobt. Bald gab es wieder Mittagessen. Nach der Mittagsruhe probierten die Kinder, die schon fertig waren, Seifenblasen und Straßenmalkreiden aus. Nach dem Abendessen bereiteten wir uns auf die berühmte Kuscheltierparty vor. Wir haben einander unsere Kuscheltiere vorgestellt und sie in Herden eingeteilt. Danach haben wir von Maja und Bertram ein Stück von Goethe („Der Zauberlehrling“) vorgespielt bekommen und manche hörten sich auch noch das Musikstück an, das jemand (Paul Dukas) zu diesem Gedicht komponiert hatte. Dann gingen wir schlafen.
Am nächsten Morgen haben wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Magic Brunch vorbereitet, danach sangen wir der Köchin Tanja ein Lied vor. Bald kamen unsere Eltern mit Leckereien fürs Buffet. Wir hatten sie in unserer Zaubershow mit einem Lied begrüßt. Anschließend führten wir unsere Tricks vor, manche durchschauten wir selber nicht.  Nach dem Magic Brunch räumten wir gemeinsam auf und machten zum Abschluss einen großen Kreis und den „Woaf“, einen Volkstanz. Dann haben wir uns von allen verabschiedet.            

Mia Holler und Pauline Schmid

Weihnachten letztes Jahr....

Volkstanz aus dem Adventskalender

​In unsere diesjährigen selbstgefalteten Adventskalender-Schachteln packten die Familien unserer Kastanien-Kinder etwas für die ganze Klasse: Das waren Geschichten, verschiedenste Süßigkeiten, leuchtende Herzen, Bastelarbeiten, Gedichte und auch eine ganze Winterlandschaft. ​Eine Kiste enthielt einen Gutschein: Die Trachtengruppe wird euch besuchen, um mit der Kastanienklasse neue Tänze zu lernen. Anschließend gibt es eine boarische Brotzeit. ​Wir verbrachen einen ganz besonderen Vormittag: Die Kastanie ist um drei Tänze reicher - und die Tänzerin, der Tänzer und der Ziehharmonikaspieler wissen jetzt, wie die Freiarbeit in der Kastanie ausschaut. Wer an diesem Donnerstag beeindruckter nach Hause ging, haben wir noch nicht herausgefunden ... Maja Ströbele, Kastanie

 

Die Kastanienklasse bastelt eine Kastanien-Jahreskette

Wir, die Kastanienklasse, haben im Oktober mit unserem Projekt angefangen: Jedes Kind sammelte Kastanien.
Wir hatten am Schluss 1.200 Kastanien, brauchten aber nur 365 Kastanien.
Es ging weiter, dass wir alle Kastanien gebohrt haben, jeder für seinen Geburtsmonat. Unsere Kastanienkette hat für jeden Monat eine eigene Farbe. Der Januar hat zum Beispiel Dunkelblau und immer so weiter.
Dann ging es weiter, dass wir Filzplättchen ausgeschnitten haben, die in der Farbe des Monates waren. Die Geburtstagskinder des Monates haben eine Schnur und eine Nadel bekommen und dann hat sich die ganze Klasse ans Auffädeln gemacht und schließlich haben wir sie zusammengeknotet.
Genau am 22. Dezember war sie fertig. 
Sie liegt immer bei uns im Kreis, wir haben an der Kastanienkette eine Blume aus Filz. Das Datumskind muss die Blume immer eins weiter rücken. Wenn wir die Kette gemeinsam wieder schön ausrichten, nennen wir das „Knibbeln“.

Pauline Schmid und Adrian Bischoff im Januar 2018