25 Jahre Montessorischule

Am Samstag, den 21. Juli feierte die Montessorischule in Neuötting ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Fest unter dem Motto „Kunst und Handwerk zum Mitmachen und Anfassen“.
Um 10.00 Uhr eröffnete Ursula von Hofacker als Geschäftsführerin die Veranstaltung und gab einen kurzen Rückblick über die Anfänge. 1993 begann die Montessorischule in Burgkirchen mit einer ersten Klasse und 23 Kindern in der Grundschule. Heute hat Montessori-Neuötting e.V.  drei integrative Kindergartengruppen in Neuötting und Burghausen, eine Grund- und Mittelschule mit 300 Schülern, eine Offene Ganztagesschule und seit 2 Jahren auch eine FOS Gestaltung mit 2 Klassen. Die FOS hat in diesem Jahr ihren ersten erfolgreichen Abiturjahrgang verabschieden können.
Damit haben wir unser Konzept „vom Kindergarten bis zum Fachabitur“ verwirklichen können, betonte Ursula von Hofacker.
Herr Roland Kalis brachte als Gründungsvater und langjähriger Kassier den zahlreichen Anwesenden die Anfänge 1993 in Burgkirchen in einem Sketch mit Malerkittel und Klobürste sehr bildhaft nahe. Vom Bau und Ankommen im neuen eigenen Schulgebäude und den dafür notwenigen Schritten sprach Herr Alfred Sandner als langjähriger Aufsichtsrat und spannte so den Bogen bis 2018.
Passend zum Thema Bau sangen die Kindergartenkinder das Lied „Wer will fleißige Handwerker sehen“ und sorgten damit für einiges Schmunzeln. Die Schülerband unter der Leitung von Johannes Reichl untermalte die Veranstaltung sehr gekonnt musikalisch.
Herr Günther Knoblauch, stellvertretender Landrat aus Mühldorf lobte das Engagement der Montessorischule und gratulierte zum gelungenen Neubau und der Umsetzung des Konzeptes. Frau Ulrike Garschhammer als 3. Bürgermeisterin von Neuötting betonte die wichtige Stellung von Montessori in der Bildungslandschaft hier im Landkreis, dem schloss Herr Stefan Jetz, stellvertretender Landrat sich gerne an und gratulierte zum hervorragenden Schulkonzept.
Als Schulamtsdirektor in Altötting betonte Herr Harald Kronthaler die stets sehr gute Zusammenarbeit mit Frau Ulrike Soellner als Schulleitung. Er sei immer wieder begeistert von der Präsentation der sog. Großen Montessori Arbeit, bei der er gerne anwesend sei.
Die Theatergruppe der Montessorischule unter der Leitung von Anja Evers bereicherte die Feier mit einem Schattentheater mit dem Thema „Der Große Fluss“. Die Schulleiterin Ulrike Soellner betonte die Aktualität dieser Erzählung von Maria Montessori, in der es nicht nur um die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts geht, sondern auch die Wichtigkeit der Verantwortung des Menschen.
Ab 11 Uhr hatten die viele Gäste dann die Möglichkeit an einem der zahlreichen Handwerksangebote teilzunehmen oder kleine gebastelte Präsente zu erstehen. Das Angebot reichte von einer Druckwerkstatt für Stofftaschen über Kekse backen bei der Fa. Chiemgaukorn bis zum Mikroskopieren von Pflanzen und Bienen.
Auch für das leibliche Wohl war mit einem bunten salzigen und süßen Buffet und Bratwürstl vom Grill bestens gesorgt. Das Wetter spielte mit und der grüne Innenhof der Montessorischule lud die Gäste zum Sitzen und Plaudern ein.